Familie der Enten


Stockente (Anas platyrhynchos)

Die Stockente ist  eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel und ist die in Mitteleuropa bekannteste wildlebende Ente  und  Stammform der Hausente.

Stockente
Die Stockente (Anas platyrhynchos) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel.

Zuordnung:


Ordnung: Gänsevögel
Familie: Entenvögel
Gattung: eigentliche Ente
Art: Stockente



Merkmal:
Die Stockente ist ca 58 groß, wiegt 700 bis 1.500 Gramm und kann bis zu 15 Jahre alt werden. Die Flügelspannweite beträgt bei der Stockente ca. 95 Zentimeter.
Das Federkleid vom Erpel ist grau, die Brust und der Rücken bräunlich und die Ober- und Unterschwanzdecken ist schwarz. Der Kopf schimmert metallisch grün und der Hals ist mit einem weißem Halsring versehen. Stockenten haben einen gelben Schnabel und am Hinterrand der Flügel befindet sich ein metallisch blaues, weiß gesäumtes Band. Das Männchen trägt im Zeitraum zwischen Juli und August sein Schlichtkleid, und sieht dabei dem Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Lediglich die Schnabelfärbung liefert den Hinweis auf das Geschlech. Dder Schnabel des Männchens ist weiterhin deutlich gelb, wogegen der Schnabel des Weibchens dunkelgrau bis braun ist.

Das Weibchen ist nicht so prächtig gefärbt und hat eine braun-grau gesprenkelte Tarnfärbung. Das einzig Auffällige ist der Flügelspiegel, der dem des Männchens entspricht.

Der Erpel wechselt Ende Juni, Anfang Juli alle seine Schwungfedern und ist in der Mauserzeit für ca. 3 bis 4 wochen flugunfähig. Die Mauserzeit der Ente beginnt erst etwas später Ende Juli, Anfang August. Auch sie ist in dieser Zeit flugbehindert.

Das Federkleid der Stockente besteht aus Daunen und Deckfedern und bieten dem Vogel einen Schutz vor Nässe und Kälte. Damit kein Wasser durch das Gefieder dringt fetten sie ihr Federkleid ein. Eine Drüse an der Schwanzwurzel liefert hierfür das Fett.
Auf dem Wasser wird die Ente von einem Luftpolster getragen. Die Luft hält sich zwischen dem Daunengefieder und die Deckfedern schließen die Daunen ab. Zusammen mit dem Fettpolster unter der Haut verhindert die eingeschlossene Luftschicht, dass die Ente auskühlt. Luft und Fett sind schlechte Wärmeleiter, dadurch geht kaum Körperwärme verloren.

Lebensraum:
Auf Grund ihrer Aanpassungsfähigkeit kommt die Stockente fast überall vor, wo es Gewässer gibt. Sie schwimmen auf Seen, in Teichen, Binnengewässern, Bergseen und halten sich auch in kleinen Wald- und Wiesengräben auf.
Füchse, Waschbären und Greifvögel gehören zu den natürlichen Feinden der Stockente. Auch die Wanderratten und der Marder gehören dazu, haben aber eher auf das Entengelege abgesehen.
In der Wildnis können Enten 10 bis 15 Jahre alt werden. Unter menschlicher Pflege werden sie aber auch 40 Jahre alt.

Nahrung:
Die Stockente ist ein Allesfresser, bevorzugt aber pflanzliche Nahrung. Sie liebt Sämereien, Früchte, Ufer- und Landpflanzen. Aber auch Weichtiere, Larven, kleine Krebse, Kaulquappen, Laich, kleine Fische, Frösche, Würmer und sogar Mäusegehören zu ihr Nahrungsspektrum. An Futterstellen fressen die Stockenten auch gelegentlich Brot und Küchenabfälle.



Reiherente (Aythya fuligula L.)

Reiherenten sind in vielen städtischen Parkanlagen heimisch und ist nach der Stockente, in weiten Teilen Deutschlands die häufigste Entenart.

Reiherente
Die Reiherente (Aythya fuligula) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel.

Zuordnung:


Ordnung: Gänsevögel
Familie: Entenvögel
Gattung: Tauchenten
Art: Reiherente


Merkmal:
Die Reiherenten ist eine kleine Tauchenten aus der Familie der Entenvöge und hat eine Größe von 43 cm. Ihr Gewicht variiert nach Jahreszeit Nahrungsvorkommen und liegt zwischen 600 und 1100 Gramm.
Das Männchen hat in der Brutzeit einen schwarz-weiße Federschopf, der vom Hinterkopf herabhängt. Zwar haben die Weibchen auch diesen Federschopf, allerdings ist er kürzer und unauffälliger als beim Männchen. Das Federkleid vom Weibchen ist dunkelbraun mit hellen Federn an den Seiten. Der Erpel hat eine schwarz-weiße Federkleit.

Die Reiherente ist nach der Stockente ist die Reiherente in weiten Teilen Deutschlands die häufigste Entenart. Besonders in den letzten Jahrzehnten nahm die Reiherente an Zahl gewaltig zu. In manchen Gegenden, besonders in Städten, sind Reiherenten so zahm, dass sie sich zusammen mit Stockenten füttern lassen. Häufig bringen sie dann Brotstücke, die ihnen zugeworfen werden tauchend in Sicherheit- als Tauchenten haben Reiherenten dadurch einen gewissen Vorteil vor den Stockenten, die als Schwimmenten nicht so gut tauchen können.

Lebensraum:
Zum Lebensraum der Reiherente gehören Seen und Fließgewässer. Reiherenten sind auch in vielen städtischen Parkanlagen wildlebend anzutreffen und ist nach der Stockente in weiten Teilen Deutschlands die häufigste Entenart. Besonders in den letzten Jahrzehnten nahm die Reiherente an Zahl gewaltig zu. In manchen Gegenden, besonders in Städten, sind Reiherenten so zahm, dass sie sich zusammen mit Stockenten füttern lassen. Häufig bringen sie dann Brotstücke, die ihnen zugeworfen werden tauchend in Sicherheit- als Tauchenten haben Reiherenten dadurch einen gewissen Vorteil vor den Stockenten, die als Schwimmenten nicht so gut tauchen können.

Nahrung:
Als Tauchente ernährt sich die Reiherente überwiegend von Wandermuscheln, Wasserschnecken, kleine Fischchen und Kaulquappen, welche sie unter Wasser erbeuten und verzehren. Im Winter ernähren sie sich mehr von Samen, die auf dem Wasser treiben und von anderen Pflanzenteilen.



 Schnatterente (Anas strepera)

Schnatterente
Die Schnatterente (Anas strepera) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae).

Zuordnung:
Die Schnatterente gehört zu den bedrohten Entenarten.


Ordnung: Gänsevögel
Familie: Entenvögel
Gattung: eigentliche Ente
Art: Schnatterente


Merkmal:
Schnatterenten sind 44 bis 55 cm große, wiegt 500 bis 1300 g, erreicht eine Flügelspannweite bis zu 95 cm und können bis zu 13 Jahre alt werden. Ihr Ruf klingt in etwa wie „erp“ oder „wii“.
Das Gefieder vom Männchen ist grau gemustert, wobei der Kopf braun gemustert und der Bauch heller ist. Der Schnabel von der Schnatterente weist eine schwärzliche Färbung auf, die Augen sind schwarz auf und die Beine sind orangegelb. Das Schlichtkleid vom Erpel sieht genauso aus wie das Gefieder vom Weibchen.
Das Weibchen ist braun, grau schwarz gemustert und der Schnabel hat einen orangenen Rand.

Lebensraum:
Die Schnatterente lebt in Ost-, Nord-, Mitteleuropa, Nordamerika und Asien. Sie ist in diesem Verbreitungsgebiet überwiegend an ausgedehnten Seengebieten zu finden. In Mitteleuropa ist sie weniger häufig verbreitet als in Asien und Nordamerika. Die Anzahl der Brutpaare wird auf 25.000 geschätzt. Sie ist nur an den Seen zu finden, die überwiegend flach sind und die ausgedehnte Riedflächen ausweisen. Zu den von ihnen bewohnten Seen zählt beispielsweise der Neusiedler See.

Nahrung:
Die Schnatterente ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen, sowie von Samen von Wiesengräsern. In nur geringem Umfang werden auch Wasserinsekten, Weichtiere, Amphibien, Käfer, Würmer und kleine Fische aufgenommen.



Spießente (Anas acuta)

Die Spießente (Anas acuta) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae).
Die Spießente (Anas acuta) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae).

Zuordnung:


Ordnung: Gänsevögel
Familie: Entenvögel
Gattung: eigentliche Enten
Art: Spießente



Merkmal:
Die 52 bis 70 cm große Spießente wiegt 700 bis 1200 g und hat eine Flügelspannweite bis zu 85 cm. Die Spießente hat einen Schwanzspieß, der beim Männchen bis zu 10 cm lang ist, daher hat sie auch ihren Namen bekommen. Der Ruf klingt in etwa wie „krü“. Die Augen sind schwarz, der Schnabel ist grau und die Beine sind grau gefärbt. Das Gefieder des Weibchens ist braun gemustert. Im Schlichtkleid sieht das Gefieder des Männchen dem Weibchen sehr ähnlich. Im Prachtkleid hat das Männchen einen braunen Kopf, grau gemustertes Gefieder, einen weißen Hals, eine weiße Brust und einen weißen Bauch.

Lebensraum:
Die Spießente ist gut auf der Nordhalbkugel der Erde verbreitet. Viele ziehen im Winter in Richtung Süden, in wärmere Gebiete. Sie lebt bevorzugt an flachen, pflanzenreichen Stillgewässern.

Nahrung:
Die Spießente ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen. Ebenso stehen Schnecken, Insekten und deren Larven auf dem Speiseplan.



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