Ordnung der Greifvögel


Was sind Greifvögel?

Greifvögel sind Vögel die sich vorwiegend von fleischlicher Nahrung ernähren. Darüber hinaus haben sie die Eigenschaft ihre Beute aus dem Flug mit ihren Krallen zu greifen.

Der Begriff Greifvogel ist die heute übliche Bezeichnung für die Ordnung Falconiformes der Vögel, die früher häufig auch als „Raubvögel“ bezeichnet wurde. Da die früher Bezeichnung auch auf viele andere Vögel zutrifft, wird sie als Ordnungsname nicht mehr verwendet.

Zu den Greifvögeln zählen Adler, Bussarde, Falken, Geier, Habichte Sperber und Weihen. Eule und Uhu werden nicht zur Familie der Greifvögeln, sie bilden eine eigene Ordnung.


Zuordnung:
Unterstamm: Wirbeltiere
Klasse: Vögel
Ordnung: Greifvögel




Die Ordnung der Greifvögel wird in drei Familien unterteilt:

  • Fischadler
  • Habichtartige
  • Falken

Greifvögel haben ein sehr gutes Sehvermögen, einen nach unten gebogene Hakenschnabel, kräftige Beine und die mit scharfen Krallen ausgestatteten Füße. Die Körperlänge der Greifvögel variiert von Art zu Art und liegt zwischen 14 bis 115 Zentimeter. Die Weibchen sind häufig größer als die Männchen.

Greifvögel nisten gerne auf Bäumen oder Felsen, aber manche errichten ihren Horst, wie man das Nest der Greifvögel nennt, auch im Röhricht oder auf dem Boden. Die Gelege bestehen aus mehreren Eiern, einige Arten ziehen jedoch nur ein Junges groß.
Die geschlüpften Jungen sind Nesthocker und werden zunächst von den Eltern versorgt. Sind sie flügge, müssen sie die Jagd erst erlernen. Dabei fangen sie zunächst mit leicht zu fangender Beute an.

Der Lebensraum vieler Greifvögel gliedert sich in das Horstfeld und das Beutefeld, denn in der Umgebung des Nestes wird nicht gejagt. Die Größe des Jagdgebietes richtet sich nach der Beuteleistung.



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